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LLBrig 26 - die Luftlandebrigade 26
 
     
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Anordnung des Bundespräsidenten über Dienstgradbezeichnungen und Uniformen

 

 

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Kritik an den Ausbildungsmethoden in den 1990ern

 

Farben und Dienstzeichen der LLBrig 26

 

Die Waffenfarbe der Fallschirmjägertruppe, die als Farbe der Litzen und Kragenspiegel getragen wird, ist (Jäger-) Grün. Die Waffenfarbe teilt sich die Fallschirmjägertruppe mit den anderen Truppengattungen der Infanterie sowie der Panzergrenadiertruppe, die vormals zur Infanterie gezählt wurde. Die Farbe des Barett der Fallschirmjägertruppe ist wie international für Luftlandetruppen üblich bordeauxrot. Die LLBrig 26, resp. Teile davon, gehörten in den 1990ern zu den ersten Truppenteilen, an die die neue Flecktarnausrüstung im größeren Rahmen verteilt wurde. Da es aber nicht für alle ausreichte, gab es eine Reihe Mischmasch-Lösungen und so mancher Sold aus Saarlouis konnte seinem Vorgesetzten während der MKF-Ausbildung in Koblenz die Kälteschutzjacke als Standard-Jacke „glaubhaft“ machen :-)

Hier übrigens ein interessanter Artikel rund ums Flecktarn: „Schon vor Gründung der Bundeswehr und der öffentlichen Diskussion über deren Für und Wider hatte die Bundesregierung im Oktober 1950 die „Dienststelle Blank“ unter dem „Sonderbeauftragten des Kanzlers“, Staatssekretär Theodor Blank, eingerichtet, welche sich mit einer zeitgemäßen Uniformierung zukünftiger deutscher Soldaten befasste. Nach Aufstellung der Bundeswehr im Jahre 1955 wurde bei der Truppe sofort ein Kampfanzug in leicht abgewandeltem Splittertarn M31 der Reichswehr bzw. Wehrmacht eingeführt, doch bereits in den frühen 1960er Jahren gegen eine den NATO-Partnern angelehnte einfarbige Oliv-Variante im Farbton RAL 6014 (Gelboliv) ersetzt.

Zwischen 1955 und Anfang 1956 wurde bei der Bundeswehr kurzzeitig auch eine leicht abgewandelte Variante des 1945 für SS und alle Heeresteile vorgesehenen Leibermusters in Truppenversuchen verwendet. Ursprung dieser Entwicklung war die ab 1952 geplante Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG) und die für diesen Zusammenschluss vorgesehene Uniformierung gewesen. Nachdem Frankreich aus Furcht vor Einschränkungen seiner Souveränität den bereits von allen anderen teilnehmenden Staaten ratifizierten Vertrag platzen ließ, wurde auch die Weiterentwicklung eines einheitlichen europäischen Kampfanzuges eingestellt. Der sechsfarbige Stoffdruck sowie die daraus hergestellten Uniformen stammen alle aus Belgien. Die Versuche bei der Bundeswehr wurde ohne bekanntgewordene Ergebnisse beendet.

Ab 1976 wurde das Interesse an einem Tarnmuster wieder geweckt. Daher führte in der zweiten Jahreshälfte 1976 die Bundeswehr eine Reihe von Truppenversuchen durch, mit denen die Wirksamkeit verschiedener neuer Tarnmuster getestet werden sollte. Im Versuch befanden sich verschiedene Fünffarb-Muster, darunter Flecktarn B (groß), das eine computergestützte Neuentwicklung war, die optisch an das SS-Platanenmuster erinnerte. Es konnte festgestellt werden, dass dieses Muster in Mitteleuropa die beste Tarnwirkung erzielt. Daher wurde es 1990 in der Bundeswehr eingeführt.

Auf der Grundlage des Flecktarn B (groß) entwickelte die Bundeswehr 1993/94 das sogenannte „Wüstenflecktarn“, wobei der Fünffarbendruck des Flecktarn B (groß) auf drei Farben verringert und farblich dem Wüsten/Halbwüstengelände angepasst wurde. Nötig geworden war dieses Muster durch den inzwischen auf ausländische Kriegsschauplätze ausgeweiteten Einsatz der Bundeswehr.“

Quelle: http://bit.ly/QDhYWC

siehe auch: Flecktarn der Bundeswehr

 

 

   
     
     
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