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LLBrig 26 - die Luftlandebrigade 26
 
     
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Kritische Stimmen

Kritik an den Ausbildungsmethoden in den 1990ern

 

Kritik von Seiten der Linken

 

Andere Sicht, mit Bitte um Veröffentlichung: "Diese Kritik traf und trifft natürlich auch Teile der LLBrig 26, als Teil der Division „Spezielle Operationen“, die bei entsprechenden Demonstrationen auch namentlich genannt worden sind. Man sollte dabei aber auch beachten, dass die Solds entsandt werden und die Politik diese Entsendung veranlasst. Kein Truppenteil bewegt sich ins Ausland ohne politischen Auftrag bzw. besser ohne politische Beauftragung. Dass die Bundeswehr im Ausland tätig ist, ist nicht Selbstwunsch der Bundeswehr, sondern die Umsetzung der klaren Anweisungen der Regierung.

Ob es die Solds so prickelnd finden, sich in Gefahr für Gesundheit und Leben zu bringen, ob sie die Auslandseinsätze selbst 100% richtig finden... darf spekuliert werden. Man sollte ihnen die Befolgung der Befehle aber nicht zu sehr zum Vorwurf machen, auch wenn in manchen Fällen Kritik sehr wohl berechtig ist. Denn auf der positiven Seiten stehen die umgesetzten Bauprojekte, die Verbesserungen vor Ort. Und gerade Afghanistan ist nie als Kriegseinsatz gedacht gewesen." (KsV)

 

Bundeswehr

Die Bundeswehr wurde als Verteidigungsarmee gegründet. Doch obwohl die Bundesrepublik nie angegriffen wurde, ist ihre Armee inzwischen im Kriegseinsatz, darunter mit etwa 7.000 deutschen Soldatinnen und Soldaten vom Balkan bis Zentralasien. Die deutschen Streitkräfte werden zu schnellen und weltweit offensiv einsetzbaren Kampftruppen umgebaut. Die Bundeswehr ist damit zu einem Instrument deutscher Außenpolitik geworden. Auch im Inneren kommt die Bundeswehr immer häufiger zum Einsatz, nicht nur als Nothelfer. So zählt der Einsatz der Bundeswehr beim G8-Gipfel in Heiligendamm zu einem der größten Inlandseinsätze der letzten Jahre. Im Juni 2007 waren an der deutschen Ostseeküste über 2.400 Soldatinnen und Soldaten eingesetzt. Die Bundesregierung will für Fälle wie diese die grundgesetzlichen Voraussetzungen schaffen.

Die Bundeswehr hat eine Verteidigungsarmee zu bleiben. Das war und ist die richtige und notwendige Konsequenz aus den beiden Weltkriegen, die im vergangenen Jahrhundert von deutschem Boden ausgingen. Deutsche Außenpolitik darf nie wieder mit eigener militärischer Stärke „argumentieren“.

DIE LINKE fordert deshalb:

- die Auslandseinsätze der Bundeswehr zu beenden;
- den Verteidigungsetat verkleinern und den zivilen Friedensdienst ausbauen;
- radikal abrüsten: die Wehrpflicht abschaffen;
- die Bundeswehr zu einer Verteidigungsarmee umgestalten und deutlich verkleinern;
- mit einem Konversionsprogramm des Bundes die Aufgabe von Militärstandorten und die zivile Nutzung aufgegebener militärischer Liegenschaften unterstützen;
- Jugendoffiziere in Schulen, Universitäten und Arbeitsagenturen nur mit Vertreterinnen und Vertretern gegenteiliger Auffassung auftreten lassen;
- Einsatz der Bundeswehr als „Hilfspolizei“ im Inneren verbieten;
- eine ausnahmslose Umsetzung des Parlamentsbeteiligungsgesetzes, um sich frühzeitig mit der möglichen Entsendung von Streitkräften zu befassen.
- Die Kontrollfunktion des Bundestages über Bundeswehreinsätze muss wieder hergestellt und weiterentwickelt werden.

Quelle: die-linke.de

 

AFGHANISTAN-KRIEG


Seit 10 Jahren führt eine internationale Allianz Krieg in Afghanistan. Was als Vergeltungsschlag für die Anschläge vom 11. September 2001 begann, hat sich zu einem Dauer-Krieg entwickelt, der die ganze Region destabilisiert.

Die Bundeswehr war an Krieg und Besatzung in Afghanistan von Anfang an beteiligt, vorgeblich um den Afghanen Freiheit und Demokratie, mehr Bildung und Gesundheit zu bringen, um Frauenrechte durchzusetzen und die deutsche Bevölkerung vor Terrorangriffen hierzulande zu schützen. 10 Jahre später sieht sich die internationale Gemeinschaft mit einer schlimmen Bilanz konfrontiert: Die Zahl der zivilen Opfer steigt kontinuierlich, die Menschen in Afghanistan gehören nach wie vor zu den ärmsten der Welt. Hunger bedroht große Teile der der afghanischen Bevölkerung. Frauen und Kinder leiden nach wie vor am stärksten unter dem Krieg. Die ISAF- Truppen gehen mit mehr Intensität den je gegen Aufständische vor, obwohl selbst der die Bundesregierung in ihrem Fortschrittsbericht vom Dezember 2010 konstatiert: „Militärisch ist der Krieg in Afghanistan nicht zu gewinnen.“Gleichzeitig wird mit den Taliban verhandelt und dabei Schritt für Schritt die mühsam errungenen, demokratischen Grundwerte, vor allem die Frauenrechte, preisgegeben.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schätzt, dass die tatsächlichen Kosten des Krieges in Afghanistan für Deutschland sich bisher auf zwischen 18-33 Milliarden Euro belaufen. Ob wohl von einem baldigen Truppenabzug die Rede ist, stockt die Bundesregierung noch die Anzahl der in Afghanistan stationierten Soldat/innen von Jahr zu Jahr auf. Die Bundeswehr ist bei der „Sicherheitsunterstützungstruppe“ ISAF der NATO mit 4.500 SoldatInnen beteiligt. Nachdem die künstliche Trennung zwischen ISAF und der Terrorismusbekämpfungstruppe OEF weitgehend aufgehoben wurde, sind die ISAF-Soldaten mehr denn je in völkerrechtlich fragwürdige Maßnahmen wie gezielte Tötungen und Drohnenkriege verwickelt.

Welche furchtbaren Folgen die Kriegsführung haben kann, hat das Bombardement von zwei entführten Tanklastzügen im September 2009 gezeigt, bei dem nach NATO-Schätzungen 142 Menschen getötet wurden.

Trotz oder gerade wegen des massiven Militäreinsatzes sind Ziele wie Wiederaufbau, Demokratie und Sicherheit in weite Ferne gerückt. Die NATO-Strategie, Ziviles und Militärisches miteinander zu verbinden, hat dem Wiederaufbau und vor allem dem Engagement ziviler Organisationen sogar schwer geschadet. Die Truppen sind selbst zum Unsicherheitsfaktor geworden.
Die Bundesregierung hat zur militärischen Eskalation immer wieder zum Beispiel mit der Entsendung von Tornado-Kampfflugzeugen und der Übernahme der sogenannten „Quick Reaction Force“ ihren Teil zur Ausweitung der Kampfhandlungen beigetragen.

Die Fraktion DIE LINKE hat als einzige der im Bundestag vertretenen Parteien den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan von Anfang an abgelehnt. Der Kampf gegen den Terror kann nicht mit militärischen Mitteln gewonnen werden. Die Bundeswehr bringt keine Lösung des Konfliktes, sondern sie ist längst Teil des Problems.

Die Fraktion DIE LINKE fordert den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und setzt sich für den zivilen Wiederaufbau ein. Gemeinsam mit Aktivistinnen und Aktivisten, auch aus Afghanistan, setzt sich die Fraktion DIE LINKE. für die Stärkung von demokratischen Kräften und insbesondere von Frauen in Afghanistan ein.

Quelle: die-linke.de

 

 

   
     
     
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